World of Warcraft als Lernspiel
Endlich ist es soweit: Spiele werden in der jüngeren Zeit immer mehr als ernsthaftes Medium wahrgenommen. Und jetzt scheinen Kinder und Jugendliche auch noch Rückendeckung zu bekommen, wenn böse Eltern ihnen das stundenlange Zocken mal wieder verbieten wollen. Wie die Seite Livescience.com berichtet, nutzen immer mehr Lehrer und Erzieher, beispielsweise, World of Warcraft als Lehrmethode.
So zum Beispiel Constance Steinkuehler von der Universität Wisconsin-Madison. Diese lässt eine Gruppe 8- und 9 Klässler nach der Schule in einer WoW-Gruppe zusammen spielen. Auf diese Weise führen auch Schüler, die ungern lesen und schreiben, ausführliche und detaillierte Gespräche, beispielsweise in Foren und Chatrooms. Und das ist nur ein Beispiel für die vielen Möglichkeiten, die MMOs und MMORPGs wie WoW bieten können. Es gibt bereits einige Gruppen, die den spielerischen Effekt von Spielen nutzen. Auch in reinen MMOs wie Second Life gibt es schließlich längst viele Angebote zur Weiterbildung, einige Universitäten halten gar ganze Vorlesungen in SL ab. Warum also nicht auch in einem mehr spielerischen Kontext?
Hoffen wir mal auf eine positive Entwicklung, damit zukünftige Generationen mit dem Argument, sie würden doch lernen, auch wirklich punkten können. Die Möglichkeiten sind auf jeden Fall durchaus interessant. [via wowinsider]







Alles schön und gut aber ich hoffe die Kiddies gehen auch noch mal irgendwann raus ins Grüne…
Naja, wenn sie im Schul/Unibetrieb so lernen, heißt das ja nicht automatisch, dass sie ihre Freizeit auch nur noch vorm Rechner verbringen…wobei, man könnte doch beides kombinieren und einfach ein paar Rechner in den Wald stellen