Virtueller Mord = Gefängnis?

Aus der Kategorie “Kaum zu glauben”: Laut der BBC wurde in Japan eine 43 Jahre alte Frau festgenommen. Die möglichen Anklagepunkte lauten illegaler Computerzugriff und Manipulation von Daten – die Frau hat so ihren “Ehemann” auf dem Gewissen. Natürlich rein virtuell.

Dieser hat sie nämlich in dem in Asien sehr beliebten MMO Maple Story verlassen, nein, er hat sich sogar einfach so scheiden lassen – und das ohne vorherige Absprache mit seiner virtuellen Ehefrau. Daraufhin musste die versetze Frau offenbar zu drastischen Maßnahmen greifen, um sich an ihrem virtuellen Ex-Ehemann zu rächen:

“Plötzlich war ich geschieden, das hat mich so wütend gemacht.”

Verständlich. Blöderweise könnten ihr bei einer Anklage bis zu 5 Jahre Haft und 5000 USD Strafe drohen. Also merke (mal wieder): Auch virtuelle Verbrechen können hart bestraft werden.

Auch wenn das Ganze schon irgendwie seltsam ist. [via Onlinewelten]

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