First Level 80

Das es schon längst die ersten Level 80 Spieler in WoW gibt, ist ja kein Geheimnis. Beim Lich King Addon kam es aber diesmal zu einem…nun, mindestens für eine Spielergruppe ärgerlichen Zwischenfall: Der Spieler Athene wurde nämlich kurz vor Level 80 temporär gebannt, und so ging der first 80-Titel an Nhym. Warum Blizzard so reagiert hat, ist recht anschaulich bei epixxloot.de erklärt. Das Video von Athene, in dem er seinen Weg zu Level 80 erklärt, wollen wir euch aber nicht vorenthalten. [via epixxloot.de]

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Dampfbetrieben

So, nach meiner Lobhudelei über Left 4 Dead im letzten Artikel habe ich mir das Spiel über Steam bestellt. Tatsächlich, über Steam. Für mich das erste Mal, dass ich ein Spiel online kaufe und runterlade. Da es so aber immerhin zehn Euro weniger kostet (nämlich 35 Euro) als die Handelsversion mit Box und DVD bei Amazon, und da es tatsächlich eine “Vorladefunktion” gibt, habe ich einfach mal zugeschlagen. Interessant ist auch die Steamfunktion, gekaufte Spiele von jedem Rechner aus starten zu können…ganz ohne nerviges DVD gewechsel. Für alle Boxenfetischisten ist das sicherlich nichts, aber da ich DVD-Boxen zwar einen praktischen, nicht aber einen visuellen Nutzen zugestehe, ist mir das eigentlich egal.

Ich jedenfalls bin gespannt, ob mich Steam überzeugen kann.

Update: So, seit heute ist L4D offiziell draußen. Vorgeladen habe ich es, jetzt ist Steam noch kurz mit einem Update beschäftigt, und dann geht es los. Was ist eigentlich mit einer Anleitung, z.B. als PDF?  Mal schaun ob alles wie geplant läuft…

Update 2: Nach einigen Stunden des Zombiejagens kann ich zum Glück nur bestätigen, was ich mir anhand der Demo schon gedacht habe: Left 4 Dead ist genial. Noch findet das Spiel zwar nicht immer sofort einen schnellen Server, aber die Warterei hält sich in Grenzen. Allerdings komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass für L4D wohl, nach langer Zeit, mal wieder ein Clan her muss. Denn mit Freunden oder Bekannten wird das Ganze wohl noch mehr Spaß machen, und vor allem: Mit einer besseren Kommunikation könnte ich endlich auch den “Expert”-Modus knacken. Hoffe ich.

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Zombies! Demo!

Screenshot, Copyright Valve

Verdammt, die Munition ist alle, nur noch meine treuen Pistolen sind einsatzbereit. Vor mir: Zombies. Neben mir: Zombies. Hinter mir: Mein Team. Und Zombies, natürlich. Wir sind eingekreist, einer meiner Mitspieler liegt schon auf dem Boden, heldenhaft rette ich ihn, indem ich den Untoten über ihm mit einem Kopfschuss niederstrecke. Zeit zum Luftholen bleibt kaum, ein anderer Mitspieler schreit mich an: Wir müssen weiter, den Schutzraum erreichen, den einzig sicheren Ort.

Es ist soweit: Left 4 Dead ist endlich Gold, und seit kurzem ist auch die Demo über Steam erhältlich. Nachdem ich jetzt einige tausend Zombies über den Haufen geschossen habe, wage ich eine Vermutung anzustellen: L4D wird ein Knaller!

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Der Lich King geht um…oder auch nicht

Copyright Blizzard

Das hat wohl nicht geklappt. Auf dutzenden Internetseiten und in noch mehr Foren wird derzeit heftig diskutiert. Denn offenbar gibt es größere Probleme mit dem Release des Addons, als man vorher erwartet hätte. Unter anderem mit dabei: Fehlerhafte DVDs, die eine Installation verweigern, falsche (oder erst gar nicht vorhandene) Keys und Probleme bei der Erstellung von Todesrittern. Ein perfekter Start sieht anders aus. Aber keine Panik, für die meisten Probleme gibt es bereits Lösungen.

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Richard Garriott verlässt NCsoft

Gerade erst aus dem All zurückgekehrt, verlässt der Rollenspiel-Altmeister die Firma NCsoft. Natürlich nicht, ohne sich vorher bei seinen Fans zu bedanken und zumindest ansatzweise seine Entscheidung zu begründen:

“Ich möchte mich ganz besonders bei den Spielern dafür bedanken, dass sie uns trotz der nur als schwierig zu bezeichnenden Anfangsphase treu geblieben sind. Mein Dank gilt auch dem Team der Entwickler, die alles daran gesetzt haben, das Spiel weiter zu verfeinern und jeden Monat mit Updates und neuen Inhalten aufzuwarten … eine Leistung, die in der MMO-Entwicklung keinesfalls eine Selbstverständlichkeit ist. Und darauf stolz zu sein, gibt es jeden Grund.

Nachdem ich meinen lang gehegten Traum ins All zu fliegen verwirklicht habe, werden sich viele sicher fragen, was meine Zukunftspläne sind. Nun, dieses unvergessliche Erlebnis hat einige neue Interessen in mir geweckt, denen ich meine Zeit und Ressourcen widmen möchte. Aus diesen Gründen habe ich mich entschlossen, NCsoft zu verlassen, um diese Interessen zu verfolgen”

Welche Interessen das sind, wird im Brief leider nicht deutlich. Was das Ausscheiden des Namensgebers für “(Richard Garriotts) Tabula Rasa” nun aber für Konsequenzen hat, darüber kann gerätselt werden.

Auf der einen Seite geht mit Garriott zwar das Zugpferd – andererseits ist aber fraglich, wieviel der bloße Name auf der Packung noch zählt, nachdem das Game nun schon über ein Jahr auf dem Markt ist. Das der Weggang des Designers größere Konsequenzen auf das Spiel an sich haben wird, dass darf dann aber in jedem Fall bezweifelt werden – schließlich wird Garriott bei seinen Weltraumvorbereitungen wohl sowieso nicht mehr allzuviel Zeit in das Spiel investiert haben können. Oder geht Garriott am Ende gar, weil er nicht mehr an den Erfolg des Projektes glaubt? Die Community diskutiert, und die Theorien gehen weit auseinander.

Am Ende wird sich aber wohl erst alles aufklären, wenn bekannt wird, was Ex-Lord British / Ex-General British tatsächlich vorhat. Da die “anderen Interessen” allerdings kaum auf ein neues MMO-Projekt hinweisen, bleibt am Ende also nur noch eins zu sagen: Danke für die guten Spiele und viel Glück.

Zeitglich mit dem Abschied hat NCsoft übrigens die Geschäftszahlen für das am 30. September beendete Geschäftsjahr veröffentlicht. Der Umsatz lag nach diesen Angaben bei ungefähr 46,2 Millionen Euro – der Gewinn aber nur bei 2,95 Millionen Euro, was rund 50 Prozent weniger als im Vorjahr ist. [via Tabula Rasa]

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Quit WoW – und dann?

Der Blog Kill Ten Rats hat eine nette, kleine, wie sie selbst sagen “Late Night Theory” zu World of Warcraft VS. Rest-der-MMO-Welt aufgestellt:

“I believe: The majority of the players in World of Warcraft are first-time MMO players. We all know how hard it is to leave that first MMO, and the popularity of WoW makes it even harder because it’s not about the game as much as it is about the people you have met.”

Zumindest das würde ich sofort unterschreiben. Bei Kill Ten Rats geht die kleine Theorie noch ein wenig weiter. Natürlich darf man das nicht als empirisch wissenschaftliche Arbeit betrachten (aber das sagt ja auch schon der Name “Late Night”), aber dennoch – ganz falsch ist das nicht. Und es wirft eine interessante Frage auf: Ist World of Warcraft inzwischen schon mehr ein soziokulturelles Phänomen als ein Spiel?

Ich würde fast ja sagen. [via Kill Ten Rats]

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Warhammer Update

Mythic bessert nach: Zwar ist Warhammer Online schon jetzt sehr gut, aber wie wir ja wissen, gibt es immer einiges zu verbessern. Mythic schiebt deshalb demnächst ein riesen Update in Form von v1.05 nach. Und das hat es wirklich in sich. Das Changelog ist tatsächlich so lang, dass wir es hier unmöglich darstellen können. Darum sollten alle WAR-Spieler mal ganz schnell der Quelle folgen und sich die (deutsche) Beschreibung zu Gemüte führen. [via War-Europe]

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Discworld, World of Warcraft, Quests?

Bei Gamestudies.org gibt es immer mal wieder interessante Artikel aus der großen weiten Welt der Spiele zu lesen. Die Aufsätze sind zwar auf englisch und teilweise nicht ganz einfach zu verstehen, aber meistens sehr lesenswert. Und teils auch, jedenfalls auf den ersten Blick, recht abstrus. Wie der Text “Quests in Context: A Comparative Analysis of Discworld and World of Warcraft”. Die Autorin beschreibt ihre Studie so:

“Within the field of computer game studies, quests are often described as a structural entity intimately connected to games. The quest is usually also seen as a functioning whole – as a substructure within a larger game area. However, these analyses usually pay little attention to contextual elements, like other parts of the game mechanics. Another topic seldom analysed is the motivation of players to solve the quests, and the producers to create them. The main goal of this article is to investigate how quests relate to, and are influenced by, different contextual elements. Three contextual elements will be discussed: the producers, the players and the overall game environment. My analysis shows how these elements influence the way quests are designed, how they are used and also what meaning-production and aesthetics they might be subject to. The analysis is comparative and the MUD Discworld and the MMORPG World of Warcraft are my two objects of analysis. The bulk of my material consists of interviews with developers and players of the MUD Discworld, as well as information from the official game sites of Discworld and World of Warcraft”

Zusammengefasst untersucht sie also drei verschiedene, kontextabhängige Elemente, von denen Quests beeinflusst werden. Interessant ist vor allem, dass sie zwei doch so unterschiedliche Spiele wie WoW und Discworld für ihre Analyse betrachtet. Alle, die sich für die verschiedenen Beeinflussungsfaktoren von Quests in Spielen interessieren und nicht vor komplexen englischen Texten zurückscheuen, sollten mal einen Blick auf den Artikel wagen. [via Gamestudies.org]

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Ich schnitz’ mir einen Ork…

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…oder so. Jedenfalls ist der diesjährige Kürbisschnitz-Contest von Blizzard zu Ende gegangen. Jetzt könnte man ja meinen, das ein Kürbisschnitz-Contest eine alberne Idee ist. Nun, eigentlich ist sie das auch. Was aber die Teilnehmer des Contests aus einfachen Kürbissen gezaubert haben, ist schlicht atemberaubend. Nicht nur die Ausführung, auch die Liebe zum Detail und…eigentlich alles kann an diesen Meisterwerken begeistern. Wenn ihr jetzt denkt, ich übertreibe: Klickt hier und überzeugt euch selbst! [via WowInsider.com]

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MMOvies: Sind Nachtelfen Demokraten?

Der Comedian Rich Kuras hat zusammen mit Sandeep Parikh ein sehr schönes Video bzw. Machinima gedreht. Wenn in WoW Wahlen wären: Wen würden die Spieler wählen – Obama oder McCain? Mit über 11 Millionen Spielern wäre WoW immerhin, angenommen alle Spieler wären US-Einwohner, der acht größte Staat des Landes. Im Video selbst unterhält sich Kuras beispielsweise mit verschiedenen Spielern, fragt sich nach ihrer Entscheidung, und was für ein Charakter McCain wohl in WoW wäre. Natürlich ist das Filmchen als “Wahlprognose” nicht wirklich ernst zu nehmen. Aber schön anzuschauen ist es allemal! [via WorldOfWarcraft.com]

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