MMO…2.0

Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis jemand auf die Idee kommt, MMOs wären veraltet. Und irgendwer musste ja schließlich auch derjenige sein, der den doch etwas strapazierten 2.0-Begriff in die MMO/MMORPG-Welt bringt. Meines Wissens nach zumindest kann jetzt der CEO von Turbine, Jim Crowley, die Ehre für diese Wortschöpfung einheimsen. Unter anderem zu diesem Thema hat er nämlich auf der diesjährigen Tokyo Game Show gesprochen. Natürlich nicht aus heiterem Himmel, denn Turbine produziert mit Lord of the Rings Online, Dungeon & Dragons Online und Asheron’s Call immerhin drei recht erfolgreiche MMORPGs.

Im Prinzip geht Crowley zunächst von einer neuen Generation aus, der “digitalen Generation”, die seit 1995 das Licht der Welt und der Bildschirme erblickt. Diese leben, zumindest nach Crowley, ihr Leben stark im Internet aus, beziehungsweise geben viele Jugendliche große Teile ihres Privatlebens dort preis. Danach splittet er das digitale Leben in drei Kategorien: Social Networks, virtuelle Welten und Games. Er fordert eine Weiterentwicklung und eine Verschmelzung der verschiedenen Gattungen. So könnte beispielsweise eine “My LOTRO”-Page im Facebook-Stil Spieler näher zusammenbringen, sie zum bloggen animieren etc. Auch sollten MMOs crossmedial nutzbar sein, heißt, zwischen den verschiedenen Plattformen wie PC und Konsole.

Ob das nun schon Web 2.0 ist, was genau sich Crowley darunter vorstellt, und natürlich noch weitere Ideen und Aussichten findet ihr im Originalartikel bei Gamasutra. Auch wenn ich die Ideen nicht unbedingt gleich als “MMO 2.0″ bezeichnen würde, der Artikel ist durchaus interessant und die Vorschläge Crowleys zwar nicht weltbewegend, aber angebracht. [via Gamasutra.com]

Share and Enjoy:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • Ma.gnolia
  • MisterWong
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Yigg

Leave a Reply