Einmal Conan und zurück

Mike Morhaime, seines Zeichens Blizzard-Chef, hat während eines Analystengesprächs zugegeben, dass der Barbar aus Age of Conan dem Klassenprimus World of Warcraft Spieler geklaut hat. Diese seien inzwischen zwar teilweise wieder zurückgekehrt. Interessant ist es aber dennoch – kommt der Herrscher der MMORPGs am Ende etwa doch noch in die Jahre?
Das das Spiel ein Phänomen ist, ist sowieso klar. Das aber auch ein WoW irgendwann mit Spielerschwund rechnen muss, auch. Und immerhin hat es nun auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel, die letzte Erweiterung “The Burning Crusade” ist auch schon fast zwei Jahre alt – verwunderlich wäre es also nicht, wenn sich die langjährigen Spieler langsam auch nach neuen Welten umsehen würden. Morhaime sagt über den Anfangserfolg von AoC allerdings:
“Age of Conan kam vor einigen Monaten mit einem gewissen Anfangserfolg auf den Markt, und wir haben ein paar Spieler abwandern sehen, um das Spiel auszuprobieren”.
Diese Aussage klingt allerdings doch etwas zu selbsteingenommen. Natürlich kann sich Blizzard bei über 10 Millionen Abonnenten sicher fühlen, sie sollten sich aber nicht zurücklehnen. Morhaime sagt weiter:
“Allerdings sind rund 40 Prozent dieser Spieler inzwischen wieder zu World of Warcraft zurückgekehrt”.
Mit Wrath of the Lich King, der neuen Erweiterung, sollen weitere Kunden zurückgewonnen werden. Der Lich King soll noch vor Ende des Jahres erscheinen, was angesichts der kommenden Konkurrenz auch bitter nötig ist. Warhammer, Star Trek, Star Wars sind nur ein paar der großen Namen, mit denen Blizzards Azeroth demnächst konkurrieren muss. Es dürfte für WoW schwieriger werden, seine bis dato unantastbare Machtposition zu behaupten. Zwar wird der Lich King vermutlich noch einmal einen großen Run auf das Game auslösen. Ob allerdings noch Massen an neuen Spielern gewonnen werden können, ist fraglich. Es dürfte Blizzard zunächst darum gehen, die alten Spieler möglichst lange zu halten. Denn auch ein WoW überlebt sich irgendwann selbst.
Interessant sind auch die letzten Quartalszahlen, die Activison vor dem Zusammenschluss mit Blizzard vorgelegt hat. In diesem Quartal wurden mit 420,2 Millionen Euro rund 32 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum eingenommen. Der Gewinn hat sich hingegen fast verdoppelt - 37,9 Millionen Euro strich das Unternehmen ein. Kein Wunder: Mit der Guitar Hero Reihe hat Activison eine der beliebtesten Spieleserien überhaupt unter seinen Fittichen. Nach dem Zusammenschluss mit Blizzard kommen hier noch unter anderem die Warcraft, Starcraft und Diablo Reihen hinzu. Schlecht geht es der Firma also definitiv nicht. [via Golem.de, Screenshot Copyright Funcom]







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[...] Age of Conan wohl nicht ganz so läuft, wie es sich viele Spieler vorgestellt hatten, ist es trotz allen Bugs und Unstimmigkeiten durchaus beliebt. Jetzt wird den Spielern neues [...]
[...] was solls. Ich habe gerade ein komplettes Déjà vu. Warum? Ich verweise einfach mal auf einen Artikel vom 1. August. Hier die [...]