Blizzard gewinnt Prozess

Blizzard hat sich im Rechtsstreit mit dem Programmierer des “Glider”-Bots durchgesetzt. Dieser hat es WoW-Spielern möglich gemacht, Charaktere automatisch kämpfen zu lassen und so langweilige oder sich wiederholende Quests automatisiert zu bestehen. Das fand Blizzard nicht so witzig und hat den Programmierer, Michael Donnelly, auf 6,8 Millionen Dollar verklagt. Warum? So ganz sicher bin ich da nicht, aber laut Blizzards Argumentation sei durch den Bot die Spielzeit, und damit auch die Laufzeit der Abonnements kürzer ausgefallen. Bereits im Juni konnte die Firma die Veröffentlichung des Sourcecodes verhindern. Jetzt wurden Blizzard von den geforderten 6,8 Millionen immerhin 6 Millionen Dollar zugesprochen – in der nächsten Verfahrensrunde wird entschieden, ob Donelly die Summe selbst bezahlen muss. Interessant ist der Prozess auf jeden Fall, denn sie wird sicherlich auch andere MMOs beeinflussen. [via Golem.de]

Share and Enjoy:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • Ma.gnolia
  • MisterWong
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Yigg

Leave a Reply